Finanztipps zum Studienbeginn
Studienstart in Deutschland: in den kommenden Monaten beginnt für tausende Erstsemester das Studium. Der Start ins Studentenleben ist eine aufregende Zeit, in der es auch einige finanzielle Aspekte zu berücksichtigen gilt. Vom Girokonto über den Bafög-Antrag bis zum ersten eigenen Mietvertrag gibt es vor dem Beginn von Vorlesungen und Seminaren einiges zu erledigen. Auch an den ausreichenden Versicherungsschutz sollte gedacht werden.
Der Beginn des ersten Hochschulsemesters ist für viele angehende Akademiker ein Sprung ins kalte Wasser: neben der Studienorganisation ist auch die Organisation der eigenen Finanzen eine wichtige und oftmals neue Aufgabe. Studenten gehören zu derjenigen Bevölkerungsgruppe, die über Jahre hinweg über wenig Geld verfügt und mit einen eher spartanischen Budget über die Runden kommen muss. Neben Semesterbeiträgen, Studiengebühren und Miete fallen die Kosten für Bücher und andere Lehrmaterialien nicht gerade gering aus. Daneben möchte man außerdem auch noch ein wenig leben und sich nicht jeden Kino- oder Partybesuch vom Mund absparen. Um überhaupt über die Runden zu kommen, sind viele Studierende deswegen auf finanzielle Unterstützung vom Staat oder auf einen Nebenjob angewiesen. Auch um den ausreichenden Versicherungsschutz sollten sich zukünftige Akademiker rechtzeitig bemühen.
Ausreichend abgesichert
Zu den wichtigsten Versicherungs-Policen für Studenten gehört natürlich die Krankenversicherung. Bis zum 25. Lebensjahr können sich Studierende über ihre Eltern kostenlos mitversichern, sofern die Eltern in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind. Mit dem 25. Geburtstag endet die kostenlose Familienmitversicherung. Ältere Studenten müssen sich dann eigenständig in der GKV versichern, die günstige Tarife für Studierende anbietet. Erstsemester haben zu Beginn ihres Studiums zudem die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht in der GKV befreien zu lassen und in die private Krankenversicherung zu wechseln. Weitere Informationen zur PKV für Studenten gibt es zum Beispiel hier: http://www.studenten-private-krankenversicherung-vergleich.de/.
BAföG und Co.
Um sich das Studium und das Studentenleben in der eigenen Wohnung leisten zu können, beantragen viele Studenten das sogenannte BAföG. Um finanzielle Hilfe nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz erhalten zu können, muss man einen schriftlichen Antrag stellen, in dem unter anderem die Einkommenssituation des Antragsstellers nachgewiesen werden muss. Die Antragsformulare und weitere Informationen zum Beantragungsverfahren erhalten angehende Studierende im örtlichen Studentenwerk. BAföG kann während des Studiums jederzeit beantragt werden. Generell sollte man sich jedoch nach der Immatrikulation schnellstmöglich um die Ausbildungsförderung bemühen, da die Bearbeitung des Antrags ungefähr vier Wochen dauert.
Neben der staatlichen Ausbildungsförderung haben Studierende seit einigen Jahren auch die Möglichkeit, ihr Studium über ein Bankdarlehen oder einen Bildungskredit zu finanzieren, zum Beispiel mit dem KfW-Studienkredit. Im Gegensatz zum BAföG muss hier allerdings die gezahlte Darlehenssumme in vollem Umfang zurückgezahlt werden.